"Frida Kahlo - Viva la Vida"

ein Monolog von Humberto Robles

Übersetzung Johannes Mühle

Produktion von CulinArt

 

Regie: Stefanie Nagler

Ausstattung: Sigrid Ungerer

 

mit: Viktoria Obermarzoner

 

Premiere: 3. Dezember 2015  - 20 Uhr

Ost West Club Meran

 

Weitere Termine:

22. Januar 2016 - 20 Uhr UFO Bruneck

21. und 22. April 2016 - 20 Uhr Kapuzinerkeller Klausen

28. und 29. April 2016 - 20 Uhr Theater Spektakel Wien

Foto_FridaKahlo
BOOM BOOM _ Plakat CARAMBOLAGE(1).jpg

BOOM BOOM

Eine Theater-Collage zum Thema “Leben mit angeborenem Herzfehler”

In Zusammenarbeit mit „Kinderherz – Verein für herzkranke Kinder“

mit Katharina Gschnell, Elisabeth Ramoser

 

Idee und Text: Stefanie Nagler, Katharina Gschnell, Elisabeth Ramoser

Regie: Stefanie Nagler

Choreografie: Elisabeth Ramoser

Termine: 04., 05., 07., 08. Oktober um 20 Uhr

Kleinkunsttheater Carambolage

Auf einmal bin ich da. 

Ich weiß nicht wie, ich weiß nicht warum. Schäle mich heraus, Blüte um Blüte, wie ein Pochen. Boom boom boom. Ja ja ja. Da will ich sein. Ich will gehört werden. Ich bin da. Hallo? Haaaaallo?! Hörst du mich. Boom boom boom. Schnell und sicher. Schnell und rhythmisch. Alles ist erfüllt von mir. Boom boo - boo - bm. … Hier stimmt etwas nicht. 

 

Der Krankenhausclown steht vor der Tür. Was er wohl diesmal mitbringt: gute oder schlechte Nachricht. Verschwommen komme ich zu mir. 

Ich komme zu mir, das ist gut. Das bedeutet: überlebt. Spiel - Satz - Sieg. 

1:0 für mich. Und für mein Herz. Mein Herz schlägt wieder kräftiger. Boom Boom.
 

Zum Stück

In Zusammenarbeit mit dem Verein „Kinderherz – Verein für herzkranke Kinder“ entstand in den letzten Monaten eine Collage zum Thema „Leben mit angeborenem Herzfehler“. In Workshops mit jungen Betroffenen wurden Ideen, Texte, Erlebnisse, Emotionen und Bilder gesammelt. 

Katharina Gschnell, Stefanie Nagler und Elisabeth Ramoser erzählen die Geschichten von jungen Menschen, die mit einem angeborenen Herzfehler zur Welt kamen. In bunten, lauten und leisen Bildern gehen sie der Frage nach: Welches Leben und welche Realitäten stecken hinter diesem Wort „herzkrank“?

 

Das Team

Ulrich Seitz vom Verein Kinderherz: „Menschen mit einem angeborenen Herzfehler sind besondere Menschen. Sie achten und lieben das Leben, sie sind schlichtweg beeindruckende Beispiele für Hartnäckigkeit und Mut. Der Verein Kinderherz Südtirol EO hilft dabei, dass die Bedürfnisse der herzkranken Menschen und deren Familien in der Gesellschaft sichtbarer und mehr berücksichtigt werden. Einen wertvollen Beitrag dazu leistet beispielsweise auch dieser „Herzabend“, der aufzeigt, wie grundlegend das Vertrauen und der Zusammenhalt bei der Bewältigung schwieriger Lebensaufgaben sind.“

Stefanie Nagler: „Wir sehen unser Herz als selbstverständlichen Motor, der aus medizinischer Sicht ausschlaggebend ist für unser Leben. Darüber hinaus sind wir mit keinem anderen Organ so verbunden wie mit unserem Herz. Was passiert, wenn dieser Lebensmotor einen „Fehler“ hat?“

 

Elisabeth Ramoser: „Das Herz wird erforscht. Der Körper auseinandergenommen und in unterschiedlichen Bewegungsstudien entblößt und neu definiert. Das Herz wird im Tanz zu einem Bild.“

 

Katharina Gschnell: „Da ich selbst mit einem angeborenen Herzfehler zur Welt kam, ist es mir ein (Herzens-)Anliegen, dieses Wort „Herzfehler“ und die Erfahrungen, die damit zusammenhängen, aus der Sicht junger Betroffener zu erzählen, ihren Umgang und ihr Leben damit zu erforschen und diese Geschichten künstlerisch nachhaltig sichtbar zu machen.“