"Frida Kahlo - Viva la Vida"

ein Monolog von Humberto Robles

Übersetzung Johannes Mühle

Produktion von CulinArt

 

Regie: Stefanie Nagler

Ausstattung: Sigrid Ungerer

 

mit: Viktoria Obermarzoner

 

Premiere: 3. Dezember 2015  - 20 Uhr

Ost West Club Meran

 

Weitere Termine:

22. Januar 2016 - 20 Uhr UFO Bruneck

21. und 22. April 2016 - 20 Uhr Kapuzinerkeller Klausen

28. und 29. April 2016 - 20 Uhr Theater Spektakel Wien

„Romulus der Große”

von Friedrich Dürrenmatt

Eine Produktion der Freilichtspiele Lana

in einer Bearbeitung von Stefanie Nagler

 

Mit Markus Oberrauch, Karin Verdorfer, Marlies Untersteiner,

Freddy Redavid, Dietmar Gamper, Stefano Marcello,

Nadia Schwienbacher, Fabian Mair Mitterer,

Konrad Zöschg, Arnold Zöschg

 

Regie: Stefanie Nagler

Bühne: Sara Burchia

Kostüm: Ursula Tavella

Dramaturgie: Elisabeth Thaler

Licht: by Oskar Light

Bühnenbau: Robert Reinstadler

Fotos: Andreas Marini

 

 

Das Stück

Das Ende des Weströmischen Reiches naht, die Germanen marschieren gegen Rom, doch Kaiser Romulus interessiert das nicht im Geringsten. Er trinkt Spargelwein, isst Eier seiner Hühner und schläft, während seine Frau Julia, der geflohene oströmische Kaiser Zeno und seine Untertanen zum letzten Kampf bereit sind. So beginnt dann auch die Komödie: Romulus wird bei seinem Morgenessen vom Präfekten

 Spurius Titus Mamma gestört, der schlimme Nachrichten zu überbringen hat, doch scheint das Kaiser Romulus nicht zu interessieren. Er schickt den Präfekten ins Bett und fragt stattdessen, von wem denn das Ei stamme, das er gerade verspeist habe: „Von wem ist dieses Ei?“ „Wie gewöhnlich von Marc Aurel.“ „Eine brave Henne. Die andern Kaiser sind nichts wert. Hat sonst jemand gelegt?“ Romulus verachtet sein Reich für seine blutige Vergangenheit und sehnt die Germanen, angeführt von Odoaker, herbei. Als ein reicher Hosenfabrikant den Staatsbankrott abwenden will, dafür aber Romulus‘ Tochter Rea heiraten will, lehnt er mit folgenden Worten ab: „Ich möchte die Weltgeschichte nicht stören […]“. Seinen Koch hält er für den wichtigsten Mann seines Reiches und so zeigt er sich das erste Mal erschüttert, als er ihn unter den Überläufern entdeckt: „Auch du, mein Koch?“

 Auch dieses Jahr zeigen die Freilichtspiele Lana ein humorvolles, gesellschaftskritisches Stück, dem es hervorragend gelingt, Unterhaltung und politische Aktualität zu verbinden. Die Regisseurin Stefanie Nagler meint dazu: „Für mich persönlich war die Aktualität sehr wichtig. Wir haben den Kapitalismus in der Rolle des Hosenfabrikanten: Wie käuflich sind wir und wie viel ist uns Macht wert? Romulus verschachert die Büsten der alten Dichter, Denker und Herrscher. Da stellt sich mir die Frage, ob der Mensch fähig ist, aus der Geschichte zu lernen? Was schöpfen wir aus der Vergangenheit, außer dass sie vergänglich ist?“

 

 

Der Autor

Friedrich Dürrenmatt, der große Schweizer Dramatiker des 20. Jahrhunderts, schreibt mit dieser tragikomischen Komödie den Untergang Roms neu. Verfasst hat er dieses Werk im Winter 1948 / 1949. Max Frisch resümiert: "Es scheint mir entscheidend, dass Dürrenmatt nicht einfach den Ausverkauf einer Kultur zeigt, was eine zynische oder sarkastische Farce lieferte und weiter nichts, sondern im Mittelpunkt einen Menschen, der diesen Ausverkauf vollzieht im Sinne einer Erkenntnis, im Sinne einer unerschütterlichen Bejahung, die allein alles andere was geschieht, als Komödie erscheinen lässt." Die Uraufführung fand 1949 in Basel statt und obwohl das Stück selten gespielt wird, ist es immer noch zeitgemäß. So meinte Dürrenmatt „Er (Romulus) spielte zwanzig Jahre den Hanswurst, und seine Umgebung kam nicht darauf, daß auch dieser Unsinn Methode hatte. Dies sollte zu denken geben.“

 

Aufführungstermine:

Mi 11.07. – 21h

Fr 13.07. – 21h

Di 17.07. – 21h

Mi 18.07. – 21h

Fr 20.07. – 21h

Sa 21.07. – 21h

Mo 23.07. – 21h

Fr 27.07. – 21h

Sa 28.07. – 21h

Mo 30.07. - 21h